Schulobst

Was bedeutet "Schulobst"?

 

Seit dem Schuljahr 2014/2015 bietet das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz das EU-Schulobstprogramm an.

Im Rahmen dieses Programms bekommen Schulen, die sich erfolgreich um eine Teilnahme beworben haben, wöchentlich kostenfrei Obst und Gemüse für die Kinder geliefert.

 

 

Schulobst an unserer Schule

 

Gesunde Ernährung ist Teil unseres Schulprogramms. Ein gesundes Frühstück trägt, deutlich wahrnehmbar, zu einer besseren Lern- und Leistungsfähigkeit im Unterricht bei. Daher frühstücken wir täglich gemeinsam und achten darauf, dass die Kinder ein gesundes Frühstück mitbringen. Außerdem finden verschiedene Aktionen statt, die den Wert guter Nahrung, im Gegensatz zu Süßigkeiten und junk food (junk = Abfall), vermitteln sollen.

Wir nehmen von Beginn an, an diesem tollen Programm teil. Unserer Schulobstlieferant ist der Biobauernhof Marienhof Esperde. Daher haben wir das Glück, dass unser gesamtes Obst und Gemüse Bioqualität besitzt. Zusätzlich unterstützt uns der Marienhof dankenswerterweise durch Anregungen, Angebote und eine helfende Hand.

 

 

Erfrischend auch als gesunder Snack zwischendurch...

 

Aktionen im Rahmen des Schulobstprogramms

 

Gesundes Frühstück mit der ganzen Schule

Immer wieder findet auch ein großes gesundes Frühstück statt. Dazu bringen die Kinder aller Klassen von den Eltern liebevoll vorbereitetes Obst und Gemüse mit, das zu einem gemeinsamen, großen Buffet in der Pausenhalle aufgebaut wird. Dort haben alle Kinder die Möglichkeit, auch mal etwas Ungewohntes zu probieren, wie z.B. rote Bete oder Mango. Die Eltern helfen und beraten die Kinder bei der Auswahl.

 

 

Zur Einführung des Schulobstprogramms fand ebenfalls ein großes, gemeinsames Frühstückbuffet statt. Frau Annette Prasuhn vom Marienhof Esperde erklärte den Kindern die einzelnen Aufgabenbereiche auf dem Biohof im Rollenspiel und begeisterte die Kinder mit ihrer Apfelschälmaschine.

 

 

 

 

Besuch eines Bauernhofs

 

Im Rahmen des Schulobstprogramms haben wir den Besuch eines Bauernhofs während der Grundschulzeit fest in unserem Schulprogramm verankert.

Beim Besuch des Marienhofs Esperde durften die Kinder u.a. auch bei der Kartoffelernte helfen.

 

 

 

 

Der Schulgarten

 

Auf Anregung und mit Unterstützung unseres Schulobstlieferanten, des Marienhofs Esperde, haben wir uns auf den Weg gemacht, einen kleinen Schulgarten anzulegen. Begonnen haben wir im Juni 2015 mit einem Hochbeet.

Dabei haben uns viele Menschen geholfen:
Zunächst hat unser versierter Hausmeister, Herr Thiele, aus den alten, ausrangierten Deckenlatten unserer Schule einen Hochbeetrahmen konstruiert und gezimmert.

Am Sparkassenhelfertag 2015 wurde der Rahmen von den Helfern der Sparkasse in der Erde verankert. Jedes Kind der Schule leistete daraufhin einen Beitrag beim Befüllen des Rahmens mit Zweigen, Laub, Grassoden, Kompost und Erde. Die Sparkassenhelfer backten für alle Kinder Waffeln, was der Einweihung des Hochbeets einen festlichen Anstrich gab.
Gedankt sei an dieser Stelle auch der Gärtnerei "Stauden Junge", die so freundlich war, uns zu einem, für uns erschwinglichen Sonderpreis, mit Qualitätskompost und Erde zu versorgen und dem Naturerlebnisgarten "Fuchsbau Hameln e.V." für die freundliche Beratung.
Gemäß unseres in der Gesamtkonferenz erarbeiteten Pflegeplans, durften schließlich die Viertklässler, die vom Marienhof Esperde gespendeten Kräuter und Gemüsepflanzen säen und setzen.

Nach der 1. eingefahrenen Ernte vor den Sommerferien waren die damaligen Zweitklässler an der Reihe:

 

Dank unserer Garteneltern, die das Hochbeet in den langen Ferien zuverlässig gepflegt haben, konnte vor den Herbstferien bereits das 2. Mal geerntet werden.

 

Unsere Erstklässler haben dafür gesorgt, dass wir uns an Frühblühern erfreuen können.

 

 

Ein Jahr später, 2016, folgte dann das zweite Hochbeet. Dem Kürbis wurde es darauf jedoch bald zu eng...

 

 

Das sieht nach einer reichen Ernte aus!

 

 

Aus dem Kürbis haben die beiden 3. Klassen, die mit der Ernte an der Reihe waren, einen leckeren Nachtisch gemacht. Ergänzend zum geraspelten Kürbis gehörten auch noch Banane, Zitronensaft, Nüsse, Honig und Kokosraspeln zum Rezept. So hat dieser Jahrgang Kinder die Kürbispflanzen im Frühjahr gesetzt, im Sommer beim Wachsen beobachtet und gegossen und im Herbst dann geerntet, zubereitet und gegessen.
Tipp für Nachahmer: Den geernteten Kürbis noch bis Ende November/Mitte Dezember warm und trocken lagern! Dann wird er noch süßer. Ungespritzter Hokaido kann auch mit Schale roh verzehrt werden.


 

Die Kürbiskerne wurden später noch gewaschen, geröstet und gesalzen.

 

 

 

 

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